Über eine unheilbare Krankheit...

oder

Die Geburt eines Benzinkopfes

Hallo und herzlich willkommen...

... in einer Welt, in der das Fahren an sich immer weiter in den Hintergrund rückt. Technischer Fortschritt wird heute zu oft mit der Bevormundung des Fahrers gleichgesetzt: Elektronische Eingriffe in immer grösseren, schwereren und stärkeren Fahrzeugen sollen die Sicherheit erhöhen. Eine Zukunft, die in mir Albträume hervorruft.

Meine Vision
Vor vielen Jahren kam ich schon in den Genuss des real erlebbaren Motorsport: ein Freund nahm mich regelmässig zu Slalomrennen des ACS mit und zeigte mir so eine Welt, in der ich mich schnell wohl fühlte. Er fuhr mit seinem Wagen (Porsche 993 Turbo) selbst solche Rennen, was mich noch tiefer in den Rennsport blicken liess. Mit fortschreitendem Alter stellte sich heraus, dass man vom Zusehen nicht satt werden konnte. Leider waren und sind mir noch heute durch bescheidene Studentenverhältnisse die Hände gebunden. Verzicht und ein Toller Arbeitgeber machten dann aber mehr möglich.

Im Umfeld des Rennsportes lernte ich wichtige Grundsätze, die das Bewegen von Fahrzeugen mit Spass verbinden können. Dazu gehört in erster Linie ein möglichst tiefes Gesamtgewicht, ein sauber abgestimmtes Fahrwerk, eine harmonische Leistungsentfaltung des Motors und genug technisches Verständnis und Fahrerfahrung des Fahrers. Nur im Kopf des Fahrzeuglenkers kann nämlich sicheres Fahren entstehen.

Fast schon davon überzeugt, mir einen Honda Civic Type-R anzuschaffen, um in der 2Liter-Klasse des Slalomsports mein Gück zu versuchen, lud mich ein guter Freund auf eine Ausfahrt in seinem (ehemaligen) Super 7 ein. Mir war der Lotus Super 7 durch Unwissenheit, wie wohl vielen anderen auch, nur als langweiliger Oldtimer in Erinnerung. Ein Pass und unzählige Endorphinschüsse später änderte sich dieses Bild aber schlagartig. Nachdem ich mich in die Fahrerschale binden, den Zündschlüssel drehen und Autofahren in seiner pursten Form erleben durfte, war es um mich geschehen. Es gibt nichts vergleichbares, weder Ferrari, Porsche, noch Motorrad. Der Virus hatte mich gepackt. (-> Meine Erlebnisse mit meinem ersten Auto findet man im Tagebuch!) Weil das Studium seinen Tribut zollte, fuhr ich einige Zeit Motorrad. Mittlerweile bin ich aber wieder auf der Suche nach meinem zweiten eigenen Super 7. Was mich mit vielen Gleichgesinnten verbindet, ist der Drang nach dem Gefühl der Freiheit, die man im Einfluss der Längs- und Querbeschleunigung erfahren darf.

Wozu diese Website?
Im Zusammenhang mit dem Studium, im Austausch mit anderen Benzinköpfen, aus Freude am gemeinsamen Hobby und zum Zweck der Dokumentation sowie als Hilfestellung für Neulinge macht es mir Spass, meine Erlebnisse und Meinungen hier Kund zu tun. Natürlich freue ich mich auf spannende Diskussionen und konstruktive Kritik!

Was gibts zu sehen?
Neben dem Tagebuch gibt es einige Fahrzeugportraits, einen Bereich über die unvergleichliche Nordschleife sowie Berichte von Arbeiten am eigenen Fahrzeug zu sehen. Was in Zukunft noch dazu kommen wird, steht heute noch in den Sternen.